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Chalcides viridianus (Canarian Skink / Eslizon canario) endemisch

- Von Roland - in: Scincidae (Skinke)

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Chalcides (Walzenskinke) gehören zur Familie der Scincidae und sind schlanke Echsen mit kurzen Gliedmaßen bis hin zu kurzen Stummeln in Anpassung an sandige Böden. Die Färbung variiert stark (meist schwarz, grau, braun, bronzefarben). Die Verbreitung erstreckt sich über Sardinien, Malta, Kreta, die iberische Halbinsel, die Po-Ebene, Westasien und Nordwestafrika. Die Biotope sind meist trocken und sandig. Über 1500m Höhe ist der Walzenskink nicht mehr anzutreffen. Es gibt Arten bis zu 45cm Gesamtlänge. Walzenskinke sind lebengebährend.

 Chalcides viridianus (Canarian Skink / Eslizon canario) endemisch. Fundort  Guia Gran Canaria Feb. 2009     Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Chalcides viridianus (Canarian Skink / Eslizon canario) endemisch. Fundort Guia Gran Canaria Feb. 2009 Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Systematik

  • Klasse:    Reptilia
  • Ordnung:    Squamata
  • Unterordnung:    Lacertilia
  • —    Scincomorpha
  • Familie:    Scincidae
  • Unterfamilie:    Scincinae
  • Gattung:    Chalcides
  • Art:    Chalcides viridianus (Gravenhorst, 1851)
Chalcides viridianus (Canarian Skink / Eslizon canario) endemisch

Chalcides viridianus (Canarian Skink / Eslizon canario) endemisch

Verbreitung
Chalcides viridianus ist eine endemische Art der Insel Gran Canaria und kann dort in den verschiedensten Biotopen angetroffen werden. Ich habe diese Skinke schon in trockenen und steinigen Gebieten und auch in relativ dichter Vegetation gefunden.

Beschreibung
Chalcides viridianus hat einen langezogenen Körper und einen kleinen Kopf, der direkt in den Körper übergeht. Dadurch ist er in der Lage sich im bodennahen Substrat leichter zu bewegen. Die Gliedmaßen sind nicht stark entwickelt. Die Färbung variiert sehr stark. Die Tiere sind gefleckt und dorsal schwarz bis grün-grau. Die Unterseite variiert von leicht orangefarben über grau bis zu schwarz. Die Individuen variieren ebenfalls sehr stark in Färbung und Linien-Zeichnung.

Lebensweise
Die Tiere sonnen sich stets in unmittelbarer Nähe von Ihrem Unterschlupf haben aber eine kürzere Fluchtdistanz wie Gallotia, die sich auch auf offenes Gelände wagen. Chalcides viridianus legt keine Eier sondern ist lebendgebährend. Nach einer ca dreimonatigen Tragzeit werden ca 3-4 Junge von Juli bis September geboren. Chalcides viridianus ernährt sich von Insekten und Früchten. Hauptfeinde sind die kleineren Raubvögel.

Besonderheiten CITES – nicht eingetragen

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