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Canarina canariensis auf Gran Canaria. Die Nationalblume der kanarischen Inseln.

- Von Roland - in: Campanulaceae (Glockenblumen)

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Auf einer unserer letzten Wanderungen im Dezember in einer feuchten und ganzjährig wasserführenden Schlucht auf Gran Canaria, hatten wir das Glück schon die ersten Blüten der kanarischen Glockenblume zu sehen. Wirklich beeindruckend sind die großen und fast cognacfarbenen in der Sonne weit leuchtenden Glocken. Canarina canariensis gehört zu den Glockenblumengewächsen, den Campanulaceae. Dies ist eine Pflanzenfamilie innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). 5 Unterfamilien, über 70 Gattungen mit ca 2000 Arten präsentieren sich meist als einjährige krautartige Pflanzen.

Die glockenförmige Blüte der kanarischen Glockeblume. Die Blätter im Hintergrund sind nicht von Canarina. Fundort: Gran Canaria. Falkenschlucht im Dezember 2009.

Die glockenförmige Blüte der kanarischen Glockeblume. Die Blätter im Hintergrund sind nicht von Canarina. Fundort: Gran Canaria. Falkenschlucht im Dezember 2009.

Die meist blauen Blüten der Gattung Campanula sind in größeren Gärtnereien in Deutschland allgegenwärtig. Die Blätter sind zumeist gegenständig und gegliedert. Die, im Gegensatz zu Canarina, fünfzähligen Kronblätter sind zu Glocken verschmolzen. Campanula bildet Kapselfrüchte. Es gibt auch eine reingelbe Form von Canarina canariensis.

Die Blüten sind sechszählig im Gegensatz zu den anderen Gattungen und können bis zu 6cm lang werden. Man sagt die Blüten werden von Vögeln bestäubt und bilden viel Nektar.

Die Blüten sind sechszählig im Gegensatz zu den anderen Gattungen und können bis zu 6cm lang werden. Man sagt die Blüten werden von Vögeln bestäubt und bilden viel Nektar.

Canarina canariensis, die Kanarenglockenblume ist eine mehrjährige Pflanze, die sicher über 3 m lang werden kann und am Boden kriecht oder in der Vegetation der Umgebung klettern kann. Die dicken Speicherwurzeln sind für das schnelle explosionsartige Wachstum in der regnerischen Jahreszeit verantwortlich. Als Endemit der kanarischen Inseln blüht die Staude in den Wintermonaten meist in feuchten Gebieten. Der Lorbeerwald ist ein Habitat. Im Sommer zieht die Kanarenglockenblume in die Speicherwurzel ein. Die Blüten sind sechszählig im Gegensatz zu den anderen Gattungen und können bis zu 6cm lang werden. Man sagt die Blüten werden von Vögeln bestäubt und bilden viel Nektar. Canarina bildet Beerenfrüchte, die essbar sind.

Die Blätter sind gegenständig und gegliedert.

Die Blätter sind gegenständig und gegliedert.

  • Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
  • Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
  • Ordnung: Asternartige (Asterales)
  • Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
  • Gattung: Canarina
  • Art: Canarina canariensis (Kanaren-Glockenblume oder Bicácaro / Bicacarera)
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