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Beim Wandern auf Gran Canaria beugen Sie Vitamin D Mangel vor

- Von Roland - in: Vitalstoffe, Wandern ist Urgesund

Lachs auf der Fischtheke

Das ist ein guter Vitamin D Träger. Frischer Fisch.

Beim Wandern sind Sie der Sonne ausgesetzt und schon 20 min sind ausreichend für eine Vitamin D Bildung der Haut. Selbstverständlich brauchen Sie einen Sonnenschutz. Auf diesen können Sie beim Wandern auf Gran Canaria nicht verzichten. Dieser hat auch keinen Einfluß auf die Vitamin D Bildung. Mit kurzem Hemd und kurzer Hose kommt noch genug an. Ein Mangel kann aber viele Ursachen haben. Zu wenig Sonne, das heißt vor allem im Winter kann in Deutschland aufgrund der schwächeren Intensität des UVB Lichtes kein Vitamin D mehr in der menschlichen Haut gebildet werden. Unter Umständen kann auch ein Arbeiten und Leben in geschlossenen Räumen zu einer nicht ausreichenden Bildung von Vitamin D führen. Auch heute noch kann es Vorkommen, daß vor allem bei Kindern, Schwangeren oder Schwerstarbeitern eine Unterversorgung an Vitamin D festgestellt werden kann. Wenn eine halbwegs ausreichende Vitamin D Bildung in der Haut gewährleistet ist, kann es dennoch durch eine mangelhafte Ernährung zu Defiziten kommen. Bei Darmerkrankungen wie zum Beispiel des Dünndarms, welche durch Gluten ausgelöst werden, kann es zu nichtausreichender Aufnahme von Vitamin D kommen. Weiterhin lese man sich die Packungsbeilagen von Medikamenten durch, es gibt Medikamente, die zu einem Mangel beitragen können. Bei Nierenerkrankung kann eine Prüfung der Vitamin D Werte ebenfalls angezeigt sein. Niedrige Vitamin D3 Werte stehen oft mit einer Störung oder einem Syndrom der Niere in Verbindung oder Funktionsstörungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüse.

Zu hohe Werte kommen seltener vor und können verschiedene Ursachen haben. Leicht beseitigt werden können zum Beispiel starke UVB Exposition oder Überdosierung von Präparaten oder eine Heparin Therapie. Erhöhte Werte bei Funktionsstörungen der Niere nicht. Akute Überdosierungen brauchen eine sehr hohe Dosis und langfristige d.h. chronische Überdosierungen immer noch relativ hohe Werte, die über Monate eigenommen werden können. Aber Vorsicht es können dennoch schwere Schädigungen auftreten, wie zum Beispiel der Niere oder andere schwerwiegende Symptome wie Bluthochdruck oder sogar Wachstumstörungen.

Vitamin D Mangel. Bei Vitamin D Mangel oder einem gestörten Vitamin D Stoffwechsel, das sich durch zu hohe Kalziumspiegel im Blut ankündigt, kann es angezeigt sein die Vitamin D Werte zu bestimmen. Die Grenzwerte ab wann ein Vitamin D Mangel vorliegt sind bei bei Kindern niedriger als bei Erwachsenen.

Als Vitamine bezeichnet man organische Verbindungen, welche der Mensch mit der Nahrung zuführen muß. Da Vitamine nicht einheitlich in eine Stoffklasse einzuordnen sind, bietet sich eine grobe Unterscheidung in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine an. Hypervitaminosen, also ein schädliches zuviel an Vitamin, erlangen Bedeutung besonders bei den fettlöslichen Vitaminen A und D. Also Vorsicht !. Dies schließt natürlich Hypervitaminosen mit allen anderen Vitaminen nicht aus.

Vitamin D (Calciferole. Fettlösliche Substanzen welche eine wichtige Rolle im Calciumhaushalt des Menschen spielen. Wichtig sind das in Pflanzen vorkommende Vitamin D2 (Ergocalciferol) und das Vitamin D3 (Cholecalciferol) tierischer Herkunft. Wird unsere Haut der Sonne ausgesetzt, bildet sie aus Cholesterin das Vitamin D3. Vitamin D3 kommt vor allem in Fischleberölen von Hering, Lachs und Sardinen vor. Die Mengen in Fleisch und Milchprodukten sind geringer. Die DGE empfiehlt für Erwachsene 5µg pro Tag. Normalerweise reicht die Eigensynthese des Körpers aus.

Bedeutung von Vitamin D:

  • Knochenaufbau
  • Erhaltung der Knochendichte
  • Gesunde Zahnbildung
  • Regulationsbeteiligung von Zellwachstum

Wieviel Vitamin D braucht der Mensch ?

Es gibt von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung der DGE Richtlinien zur Vitaminzufuhr pro Tag in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Berufsgruppe. Diese interressante Lektüre finden Sie in “Kleine Nährwerttabelle der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. der Umschau Braus GmbH Verlagsgesellschaft, ISBN 3-8295-7110-0″.

Für Vitamin D wird die Tagesdosis in [µg] angegeben.

Kinder:
1-3 Jahre 5 µg
4-6 Jahre 5 µg
7-9 Jahre 5 µg
10-12 Jahre 5 µg
13-14 Jahre 5 µg
Jugendliche u. Erwachsene
15-18 Jahre 5 µg
19-24 Jahre 5 µg
25-50 Jahre 5 µg
51-64 Jahre 5 µg
65 Jahre u. älter 5 µg
Schwangere 10 µg
Stillende 10 µg

Quelle: Kleine Nährwerttabelle der DGE 41.Auflage 2000.

Vitamin D3 findet man besonders viel in:

Bei leichter Unterversorgung kann man auch über die tägliche Ernährung einen Einfluß nehmen. Besonders in den Wintermonaten in Deutschland kann man über die tägliche Ernährung etwas für die bessere Versorgung mit Vitamin D tun. Lebertran liegt mit 300µg pro 100g an der Spitze dann folgen Sardine, Lachs und Aal mit Werten von 10 über 21µg pro 100g. Niedrigere aber signifikante Werte haben Kalbfleisch oder Leber vom Rind. In Milchprodukten findet man vernachlässigbare Werte.

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