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Euphorbia canariensis (Cardon – Kandelaberwolfsmilch) endemisch

- Von Roland - in: Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)

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Euphorbia canariensis gehört zur Familie der äußerst vielgestaltigen und mit ca 6000 Arten weltweit vertretenen Wolfsmilchgewächse (Tabaibas). Der Milchsaft ist oft toxisch und dient als Schutz vor Fraßfeinden. Auf den kanarischen Inseln bilden Sie eine sehr vielfältige und wichtige Gruppe aus dem afrikanischen Kontingent stammend. Verbreitung: Euphorbia canariensis ist auf allen kanarischen Inseln weit verbreitet vor allem im Zentrum und in den niedrigen Vegetationszonen “Cardonales”.

Euphorbia canariensis (Cardon - Kandelaberwolfsmilch) endemisch. Fundort  Gran Canaria Barranco del Pino gordo März 2009. Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Euphorbia canariensis (Cardon - Kandelaberwolfsmilch) endemisch. Fundort Gran Canaria Barranco del Pino gordo März 2009. Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Systematik

  • Abteilung:    Magnoliophyta (Bedecktsamer)
  • Klasse:    Rosopsida
  • Unterklasse:    Rosidae
  • Ordnung:    Malpighiales
  • Familie:    Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)
  • Gattung:    Euphorbia
  • Art:    Euphorbia canariensis

Beschreibung
Euphorbia canariensis ist eine kaktusähnliche Staude, die an einen Kandelaber erinnert. Die Pflanze kann zu sehr großen Exemplaren auswachsen und bis zu drei Meter hoch werden. Die aufrechten Triebe sind quadratisch im Querschnitt und haben die Farbe grün/graugrün bis dunkelgrau-grün. Die Stacheln sind nach oben gerichtet. Im Bild 2 und 3 sieht man die purpurfarbenen Kapseln.

Besonderheiten
Euphorbia canariensis wurde zur Feuerung in Öfen verwendet und ist deshalb in manchen Gebieten zum Beispiel um Las Palmas herum regelrecht selten geworden. Man kann das Alter der Pflanzen abschätzen indem man die Jahreswachstumsgrenzen am Spross zählt. Die Pflanze gilt als das Wahrzeichen der kanarischen Flora und steht unter Naturschutz. Der Latex ist leicht giftig und wird als Abführmittel genutzt. Innerhalb größerer Euphorbia canariensis Exemplare wachsen sehr häufig andere Pflanzen zum Beispiel Periploca (Cornical), Rubia (Tasaigo) oder Convolvulus (Guaydil). Wahrscheinlich wegen der Humusbildung und der Schutzwirkung.

Blüte: Fundort:  Gran Canaria Barranco del Pino gordo März 2009.  Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Blüte: Fundort: Gran Canaria Barranco del Pino gordo März 2009. Foto © 2009 Roland Weimer EurProBiol

Euphorbia canariensis (Cardon - Kandelaberwolfsmilch) endemisch

Euphorbia canariensis (Cardon - Kandelaberwolfsmilch) endemisch

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